Stutt­gart­er In­no­va­ti­ons­tage
Steu­e­rungs­tech­nik aus der Cloud

24.–25. Januar 2017

Innovationen im Bereich Steuerungstechnik und Cloud-Technologien

Innovationen zu Steuerungstechnik aus der Cloud und der Anbindung von Mehrwertdiensten

Innovative Entwicklungen im Bereich der Steuerungstechnik aus der Cloud und der Verknüpfung mit Mehrwertdiensten stehen bereits für den industriellen Einsatz zur Verfügung oder sind kurz vor der Marktreife. Informieren Sie sich über diese Entwicklungen bei einer Sonderveranstaltung der Stuttgarter Innovationstage rund um das Thema Steuerungstechnik und Cloud-Technologien für industrielle Anwendungen. Diskutieren Sie im Januar 2017 zusammen mit Experten aus Industrie und Forschung in Stuttgart, bei einer gemeinsamen Veranstaltung von ISW und Fraunhofer IPK in Kooperation mit dem SPS Magazin.

  Steuerungstechnik aus der Cloud

Motiviert durch die hohe Skalierbarkeit und Ressourcenreichtum von Cloud-Plattformen sollen diese Vorteile auch für die Steuerungstechnik nutzbar gemacht werden. Im Rahmen des ersten Teils unserer Veranstaltung sollen die heutigen Möglichkeiten aber auch Grenzen solcher Anwendungen beleuchtet werden. Die Fachvorträge verschiedener Experten auf dem Gebiet werden abgerundet durch eine Live-Demonstration der Ergebnisse des Forschungsprojekts pICASSO, welche erste Maschinen und Anlagen mit Cloud-Steuerungen zeigt.

  Anbindung von Mehrwertdiensten

Der theoretisch unerschöpfliche Vorrat an Ressourcen von Cloud-Systemen macht es möglich rechenintensive Dienste auszulagern. Gleichzeitig ist eine zentrale Aggregation von Daten über Standorte hinweg sowie deren globale Bereitstellung und Nutzung durch Dienste möglich. Im zweiten Teil unserer Veranstaltung werden Ihnen verschiedene Möglichkeiten und Vorteile von Mehrwertdiensten basierend auf Cloud-Technologien vorgestellt. In diesem Rahmen spielt auch die Datensicherheit und rechtliche Situation eine entscheidende Rolle.

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  pICASSO Abschlussveranstaltung

Die Sonderveranstaltung der Stuttgarter Innovationstage dient gleichzeitig als Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekt pICASSO (Industrielle cloudbasierte Steuerungsplattform für eine Produktion mit cyber-physischen Systemen). Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihnen die Ergebnisse sowie umgesetzten Demonstratoren des Projekts vorgestellt. Neben der Realisierung von cloudbasierter Speicherprogrammierter Steuerungen sowie deren Anbindung an übergeordnete Dienste zum Condition Monitoring, der Robotersteuerung aus der Cloud und einem ausgelagerten NC-Postprozessor werden auch die Grenzen von Steuerungen aus der Cloud diskutiert und weitere Forschungsarbeiten identifiziert.

Wir freuen uns, wenn Sie unser Programm überzeugt und wir Sie als Teilnehmer zu unserer Veranstaltung in Stuttgart begrüßen dürfen.

Den Flyer zum Programm können Sie als PDF-Dokument hier herunterladen.

09:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
Begrüßung
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
09:40 Uhr
Vorstellung des ISW & IPK
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
Vorstellung des ISW & IPK
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
10:15 Uhr
KEYNOTE: Connected World – neue Potenziale für die Automatisierungstechnik
R. Najork, Vorstandsvorsitzender und Leiter Entwicklung, Bosch Rexroth AG
KEYNOTE: Connected World – neue Potenziale für die Automatisierungstechnik

Digitale Assistenten führen Mitarbeiter durch die variantenreiche Montage, Maschinen schließen sich ad-hoc zu Fertigungsverbünden zusammen, Cloud-basierte Dienste werten in Echtzeit alle Betriebsdaten von Maschinen aus und erkennen rechtzeitig Verschleiß: Diese Industrie 4.0-Anwendungsfälle sind bereits komplett oder zumindest teilweise in den ersten Unternehmen umgesetzt und zeigen enorme wirtschaftliche Potenziale auf. Die Automatisierungstechnik legt dafür die Basis mit dezentraler Intelligenz und offenen Schnittstellen. Dabei kann sie durch Nachrüstkits auch bereits installierte Maschinen und Anlagen Industrie 4.0-fähig machen. Das senkt die Kosten und vereinfacht die schrittweise Einführung. Durch Synergien mit Softwarelösungen rund um die Produktionsplanung, Unternehmenssteuerung und Cloud-basierten Dienstleistungen ermöglicht die Automatisierungstechnik darüber hinaus völlig neue Geschäftsmodelle für Datendienste rund um Maschinen und Produktionslinien.

R. Najork, Vorstandsvorsitzender und Leiter Entwicklung, Bosch Rexroth AG

Rolf Najork hat zum 1. Februar 2016 den Vorstandsvorsitz der Bosch Rexroth AG mit Zuständigkeit für die Entwicklung übernommen. Dort treibt er die Elektronifizierung aller Antriebstechnologien für vernetzte Lösungen in mobilen und industriellen Anwendungen voran. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung der weltweiten Wachstumsstrategie. Zuvor war er als Geschäftsführer und Chief Operating Officer zuständig für die Produktion, den Einkauf und die Entwicklung der Heraeus Holding GmbH in Hanau.
Rolf Najork studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen und startete nach dem Examen zum Diplom-Ingenieur 1991 seine Karriere bei der Ford Werke AG. 2003 wurde er zum Geschäftsführer Entwicklung bei der Getrag Ford Transmissions GmbH ernannt, einem Gemeinschaftsunternehmen des Getriebeherstellers mit der Ford Motor Company. Fünf Jahre später übernahm er die Verantwortung für die Produktentwicklung der Getrag Corporate Group und wechselte 2011 zur Schaeffler Group. Dort leitete er als Mitglied der Geschäftsleitung Automotive den Geschäftsbereich E-Mobility, Mechatronics und die Getriebeentwicklung. 2013 trat er in die Geschäftsführung des Technologiekonzern Heraeus ein.

10:50 Uhr
Kaffeepause
Kaffeepause
11:10 Uhr
Heutige Grenzen von cloudbasierter Steuerungstechnik
F. Kretschmer, ISW, Stuttgart & Dr. J. Schlechtendahl, Bosch Rexroth AG
Heutige Grenzen von cloudbasierter Steuerungstechnik

Im Rahmen des technisch sehr ambitionierten Projekts pICASSO wurden erste Prototypen für Steuerungstechnik aus der Cloud realisiert. Auf Basis von Messungen wurde eine Bewertung heute verfügbarer Kommunikationsnetze durchgeführt und deren Nutzung für den industriellen Einsatz evaluiert. Im Rahmen des Vortrags "Heutige Grenzen von cloudbasierter Steuerungstechnik" stellen Hr. Kretschmer und Hr. Schlechtendahl Ihnen diese Ergebnisse vor und verdeutlichen den Trend zu echtzeitfähigen Netzwerken für die Steuerungstechnik.

F. Kretschmer, ISW, Stuttgart & Dr. J. Schlechtendahl, Bosch Rexroth AG

Felix Kretschmer hat an der Universität Stuttgart Automatisierungstechnik studiert und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter das Projekt pICASSO am ISW koordiniert. Seine Schwerpunkte liegen auf der Nutzung von IT-Technologien für die Steuerungstechnik in den Bereichen industrielle Kommunikation, Netzwerktechnologie und Cloud Architekturen.

Dr. Jan Schlechtendahl war von 2010 bis 2016 Mitarbeiter am ISW. 2011 bis 2014 leitete er die Gruppe "Industrielle Steuerungstechnik" und wechselte anschließend bis 2016 in die Forschungskoordination. Während seiner Zeit war er maßgeblich an Themen zur Datenerfassung aus der Cloud, Steuerung aus der Cloud und neuen Kommunikationskonzepten beteiligt. Seit 2016 ist er bei Bosch Rexroth im Zentralprojekt Connected Industries tätig.

11:45 Uhr
Robotik as a Service aus der Cloud – OPC UA und TSN als Enabling Technology
H. Munz, Lead Architect Industry 4.0, KUKA Roboter GmbH
Robotik as a Service aus der Cloud – OPC UA und TSN als Enabling Technology

Beim Internet der Dinge (oder Internet of Things, IoT) respektive dem für Produktionszwecke gemachten Ableger namens „Industrie 4.0“ steht heute meistens das reine Datensammeln im Vordergrund: Die „Dinge“ (Sensor, Aktor, ganze Maschine, etc.) produzieren während ihrer eigentlichen Aufgabe Daten, welche der Cloud zugeführt und dort mit Technologien wie z.B. Machine Learning gesammelt und ausgewertet werden. Prozessoptimierungen, vorausschauende Wartung usw. werden dadurch möglich. Die Daten werden dabei entweder direkt oder über so genannte Edge Gateways in die Cloud übertragen.
Dieser rein datenzentrierte Ansatz ist jedoch zu kurz gesprungen und wird dem Potential der neuen Architekturebenen HMI-Apps/Cloud/Edge/Thing nicht gerecht. Wendet man sich von der bisherigen Datenorientierung der Serviceorientierung im Sinne von SOA (Service Oriented Architecture) zu, kommt man zwangsläufig zur „Robotic as a Service“ (RaaS). Und zwar im doppelten Wortsinn: Zum einen ergeben sich neue Business-Modelle, indem z.B. Roboter nicht mehr verkauft, sondern dem Kunden beigestellt und per Bewegung abgerechnet werden („Pay per Move“), zum anderen kann jedes „Ding“ als Funktions-Server aufgefasst werden, welches seine Dienste der es ansteuernden Instanz „über“ ihm – der Cloud bzw. der Edge - zur Verfügung stellt. Der Roboter wird dadurch zum „Bewegungs-Server“, welcher nicht mehr wie heute für sich programmiert wird, sondern seine Bewegungsbefehle – genau wie alle anderen am Prozess beteiligten Automatisierungsgeräte - zentral aus der Cloud als Service-Aufrufe erhält.

H. Munz, Lead Architect Industry 4.0, KUKA Roboter GmbH

Heinrich Munz gründete nach dem Elektronik-Studium 1985 zusammen mit Partnern die LP Elektronik GmbH, bei der er als Geschäftsführer für Entwicklung, Vertrieb und Marketing verantwortlich war. LP Elektronik beschäftigte sich hauptsächlich mit der Verbindung von IT-Mainstream Technologien wie PCs und deren Netzwerke mit industrieller Automatisierung. Dies führte 1996 zur Übernahme der Firma LP Elektronik durch KUKA Roboter. 1999 folgte Heinrich Munz dem Ruf des Mutterunternehmens, wo er zunächst als Senior Developer System Engineering in der seriennahen Vorentwicklung mit der Planung und Entwicklung von zukünftiger Steuerungstechnik beschäftigt war. Um dem immer stärker werdenden Einfluss von Vernetzung und Digitalisierung auf die Automatisierung Rechnung zu tragen, ist Herr Munz seit geraumer Zeit als Lead Architect Industry 4.0 für KUKA und als Strategic Technical Consultant für KUKA Kunden tätig.

12:20 Uhr
Mittagspause
Mittagspause
13:20 Uhr
Livedemo Steuerungstechnik aus der Cloud
Livedemo Steuerungstechnik aus der Cloud
14:20 Uhr
In Echtzeit virtualisieren
J. Altenberg, Technische Projektleitung & Leitung Fachbereich Schulung, linutronix GmbH
In Echtzeit virtualisieren

Echtzeit in virtualisierten Betriebssystemen - was bis vor kurzem noch recht abwegig klang, ist inzwischen eine Forderung aus der Industrie.
Die Industrie will die aus der IT-Welt hinreichend bekannten Vorteile von virtuellen Systemen auch in industriellen (Steuerungs-)Systemen nutzen. Doch wie lassen sich die Vorteile aus der IT Welt mit echtzeitkritischen Anwendungen verbinden? Der Vortrag zeigt, was heute auf Multicore-Systemen mit Linux als Gastsystem bereits erzielbar ist.
Latenzzeiten von durchschnittlich 40 µsek. lassen sich bei eintsprechender Optimierung schon erreichen. Hierfür wird sowohl ein Ansatz basierend auf Linux und KVM, sowei ein Ansatz mit dem Open-Source Hypervisor Jailhouse vorgestellt.

J. Altenberg, Technische Projektleitung & Leitung Fachbereich Schulung, linutronix GmbH

Jan Altenberg beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren beruflich mit Linux. Er betreute u.a. verschiedene Arbeiten für das EU-Projekt OCEAN, welches sich zum Ziel setzte, eine offene Steuerungsplattform auf Basis von Realtime Linux zu schaffen. Weiterhin trug er bei einem namhaften Maschinenhersteller die volle konzeptionelle Verantwortung für die Einführung von Linux in der neuen Steuerungsgeneration. Seit 2007 arbeitet er für die linutronix GmbH (im Bereich BSPs, Schulungen, Consulting). Jan Altenberg wurde 2014 von den Besuchern des ESE Kongress mit dem Speaker Award Publikumspreis ausgezeichnet.

14:55 Uhr
Verteilte Echtzeit in Weitverkehrsnetzen
Dr. A. Gladisch, Vice President Convergent Networks and Infrastructure, Deutsche Telekom Innovation Labs
Verteilte Echtzeit in Weitverkehrsnetzen

Die neuen Möglichkeiten, Prozesse auf Servern relativ kundennah ausführen zu können, sind eine elementare Annahme der sogenannten Edge Cloud. Um diese Techniken nutzen zu können müssen eine Vielzahl von technischen Fragestellungen beantwortet werden, die bei Übertragungsmedien und MAC-Protokollen beginnen und bei Virtualisierung von Ressourcen und übergreifender Orchestrierung enden.
In Kontext von Industrie 4.0. sind Latenz, Bandbreiten, Verfügbarkeit und Sicherheit wichtige elementare Parameter der verwendeten Konnektivität, die für eine Industrielösung um Konfigurierbarkeit und Monitoring ergänzt werden.“ Edge Clouds“ erfordern zudem Virtualisierung und Orchestrierung der Ressourcen und eine nahtlose Konfiguration aller Ressourcen, d.h. Compute, Stroage und Netz. Der Vortrag diskutiert die Parameter heute existierender Konnektivitätslösungen und geht im Anschluss auf neue Möglichkeiten der 5G Technik ein bevor bereits implementierte Beispiele einer nahtlosen Virtualisierung unterschiedlicher Ressourcen dargestellt werden.

Dr. A. Gladisch, Vice President Convergent Networks and Infrastructure, Deutsche Telekom Innovation Labs

Dr. Andreas Gladisch verantwortet den Bereich Konvergente Netze bei den Telekom Innovation Laboratories. Nach dem Studium der theoretischen Elektrotechnik und der Promotion auf dem Gebiet Optischer Nachrichtentechnik war Herr Gladisch in mehreren Geschäftsbereichen der Deutschen Telekom Gruppe tätig. Unter anderem verantworte er bei T-Systems den Bereich Next Generation Networks bevor er in die Telekom Innovation Labs wechselte, wo er seit 2010 für den Bereich Konvergente Netze verantwortlich zeichnet. Herr Gladisch ist Mitglied der IEEE und des ITG und Autor bzw.- Coautor von mehr als 100 Publikationen und in verscheiden Gremien und Programmkomitees beispielsweise bei der ECOC aktiv.

15:30 Uhr
Virtuelle Robotersteuerung, Apps und Mehrwertdienste aus der Cloud
F. Som, Director R&D Control Systems, KUKA Industries GmbH
Virtuelle Robotersteuerung, Apps und Mehrwertdienste aus der Cloud

Fortschrittliche Robotersteuerungen orientieren sich an den vielfältigen IT-Möglichkeiten heutiger Consumer-Geräte wie z. B. Smartphone oder Tablet. Benutzeroberflächen und Anwendungsfunktionen können durch Nachladen von Apps nach Bedarf erweitert werden. Die Steuerung kann Mehrwertdienste online aus der Cloud aufrufen. Zudem ist es möglich, eine komplette virtuelle Robotersteuerung in die Cloud auszulagern und deren skalierbare Prozessor- und Speicherkapazität zu nutzen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitalisierter Fabrik und Industrie 4.0.

F. Som, Director R&D Control Systems, KUKA Industries GmbH

Dipl.-Ing. Franz Som, geb. 1956, ist seit 1984 bei Reis Robotics und seit der Firmenübernahme 2014 bei KUKA Industries in Obernburg in der Steuerungsentwicklung beschäftigt.
Als Leiter für Forschung und Entwicklung ist er verantwortlich für die Konzeptionierung von Robotersteuerungen und entsprechender Softwareprodukte im Umfeld der Robotersteuerung, u. a. Bedienoberflächen, Online/Offline-Programmiersysteme, Visualisierung, Kommunikationsschnittstellen, Antriebsregelung, Sicherheitstechnik, Sensorik, Prozesssteuerung und Cloud Lösungen.

16:05 Uhr
Kaffeepause
Kaffeepause
16:25 Uhr
SPS Steuerungstechnik aus der Cloud
F. Holz, CEO, SOTEC Software Entwicklungs GmbH + Co. Mikrocomputertechnik KG
SPS Steuerungstechnik aus der Cloud

Heutigen SPS-Sytemen liegt ein monolithischer Aufbau zugrunde. Die darin vorhandene Rechenleistung wird im Normalbetrieb meist nie ausgeschöpft. Sollen allerdings beispielsweise aufwendige Algorithmen zur Optimierung berechnet werden, reicht die Leistungsfähigkeit bisheriger Steuerungen oft nicht aus.
Moderne Puplic Cloud Plattformen können hier Abhilfe schaffen. Sie sind skalierbar, flexibel und bieten annähernd grenzenlose Rechen- und Speicherleistung. Auch hier müssen die strengen Anforderungen der Produktionstechnik, wie Echtzeitfähigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit weiterhin erfüllt werden. Darüber hinaus soll der Wechsel in die Cloud ohne Eingriff an der bisherigen lokalen Aktorik und Sensorik erfolgen.
Im Vortag werden aktuelle Forschungsergebnisse und bereits umgesetzte praktische Lösungen zur “SPS-Steuerungstechnik aus der Cloud” vorgstellt.

F. Holz, CEO, SOTEC Software Entwicklungs GmbH + Co. Mikrocomputertechnik KG

Dipl-Ing Florian Holz war nach dem Studium der Automatisierungstechnik in der Produktion an der Universität Stuttgart zunächst bei Voith Paper Automation als Produktmanager Informationssyteme tätig, bevor er 2007 in das väterliche Unternehmen SOTEC wechselte. Heute ist er dort als Geschäftsführer tätig und beschäftigt sich seit über 15 Jahren dem innovativen Einsatz von IT in der Automatisierung und Produktentwicklung.
Als Familienunternehmen mit hochqualifizierten Ingenieuren, Mathematikern und Informatikern stellt SOTEC seit 1980 moderne Soft- und Hardwareprodukte, Entwicklungsdienstleistungen und Automatisierungs- und Prozesslösungen bereit.

17:00 Uhr
Standardisierte Anbindung der Automatisierungsebene an Cloud-basierte Services
S. Goldstein, Product Manager TwinCAT Connectivity | Automation Interface, Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
Standardisierte Anbindung der Automatisierungsebene an Cloud-basierte Services

Das Thema Cloud Computing ist in aller Munde. Durch die zunehmende Konvergenz von IT und Automatisierungsebene wird auch die Nutzung von Cloud-basierten Datendiensten im Rahmen von Industrie 4.0 Projekten immer interessanter und oftmals auch notwendig. Das Potenzial bei der Nutzung solcher Datendienste liegt hierbei nicht nur im Outsourcing von IT-Infrastrukturen und den damit einhergehenden Kostenersparnissen und Skalierungsmöglichkeiten, sondern stellt oftmals auch eine notwendige Grundlage bei der Schaffung der geforderten Kommunikationsstrukturen dar. Für die Nachhaltigkeit solcher Projekte ist es hierbei jedoch erforderlich, die zugrundelegende Datenkommunikation auf standardisierten Protokollen und Datenformaten basieren zu lassen. Im Rahmen dieses Vortrags wird die genannte Thematik diskutiert und solche Protokolle und Datenformate vorgestellt.

S. Goldstein, Product Manager TwinCAT Connectivity | Automation Interface, Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Sven Goldstein ist seit dem Jahre 2005 bei der Firma Beckhoff Automation tätig. Sein ursprüngliches Aufgabenumfeld umfasste das Design und den Aufbau der weltweiten Unternehmens-IT-Infrastruktur, sowie die Wartung und Pflege der damit einhergehenden Serverarchitekturen. Seit dem Jahre 2011 ist er Produktmanager für die Automatisierungssoftware TwinCAT und verantwortlich für den Bereich Connectivity & IoT.

17:35 Uhr
Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion
19:00 Uhr
Abendessen
Abendessen
09:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
Begrüßung
Prof. Dr. A. Verl, ISW & Prof. Dr. J. Krüger, IPK
09:40 Uhr
KEYNOTE: Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0 – TRUMPF im Wandel
Dr. S. Fischer, Leiter Softwareentwicklung, TRUMPF GmbH + Co. KG
KEYNOTE: Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0 – TRUMPF im Wandel

Industrie bietet durch die Möglichkeiten der vertikalen und horizontalen Vernetzung enorme Potenziale für produzierende Unternehmen. Im Vortrag wird zunächst erläutert, welche Dienste die von TRUMPF gegründete Tochter AXOOM anbietet bzw. wie aus technischer Sicht dort die vertikale und horizontale Integration im Kundenauftrag mittels der AXOOM IoT-Plattform durchgeführt wird. Im zweiten Teil des Vortrags wird darauf eingegangen, wie der TRUMPF-Konzern selbst den Dienstleister AXOOM nutzt, um neue Geschäftsmodelle zu realisieren. Dies ist einerseits die vollständig neue Produktpalette „TruConnect“ auf Seiten der Werkzeugmaschinen als auch digitale Dienstleistungen, die u.a. die TRUMPF Laser-Technik anbietet. Der Vortrag beleuchtet nicht nur die technischen Ansätze von TRUMPF und AXOOM, sondern auch die Erfahrungen, die im Konzern in der Umsetzungsphase bisher gemacht worden sind.

Dr. S. Fischer, Leiter Softwareentwicklung, TRUMPF GmbH + Co. KG

Dr. Stephan Fischer ist Leiter der Software-Entwicklung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen für die SAP tätig, wo er zuletzt die globale Konzernforschung leitete und dort u.a. in den Schwerpunkten Industrie 4.0 bzw. Smart Data arbeitete. Dr. Fischer hat an der Universität Mannheim in Informatik promoviert und zudem einen MBA der Universitäten Mannheim und Essec de Paris.

10:15 Uhr
Mehrwertdienste und deren Verwaltung aus der Cloud
A. Vick, IWF & M. Chemnitz, IPK
Mehrwertdienste und deren Verwaltung aus der Cloud

Im Rahmen von Industrie 4.0 wachsen Steuerungen von Maschinen und Anlagen immer wei-ter mit zusätzlichen Datendiensten zusammen. Diese Mehrwertdienste werden inzwischen nicht mehr lokal auf der Steuerung ausgeführt, sondern nutzen verteilte IT Ressourcen (Cloud). Wo bisher spezielle Funktionen direkt in die Maschinensteuerung integriert wurden, schreitet nun die Vernetzung von Maschinen, Steuerungen und Diensten voran.
Der Vortrag präsentiert das Konzept von cloud-basierten Mehrwertdiensten und deren Schnittstellen für hardware-unabhängige und hersteller-übergreifende Funktionalität. Neben der Verwaltung von Diensten werden auch die Konfiguration und logische Verkettung zu komplexen Abläufen thematisiert. Die praktische Umsetzbarkeit der dargestellten Konzepte wird an Beispielen aus den Bereichen Robotik und NC-Maschinen verdeutlicht, um so den Weg zu künftigen Anwendungen aufzuzeigen.

A. Vick, IWF & M. Chemnitz, IPK

Dipl.-Ing. Axel Vick, Jg. 1980, war nach dem Studium der Informationstechnik im Maschinenwesen als Entwicklungsingenieur für einen Sondermaschinenhersteller in Berlin tätig. Seit 2012 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik der Technischen Universität Berlin für die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten verantwortlich. Seine Forschungsinteressen liegen in der Regelungstechnik, Industriellen Robotik und Cloud Computing.
Derzeit beschäftigt sich Axel Vick mit der Modularisierung und Virtualisierung von Industrierobotersteuerungen und untersucht die Auswirkungen von Latenz und Jitter in räumlich verteilten Robotersteuerungen unter Nutzung von öffentlichen Weitverkehrsnetzen. Dabei ist insbesondere die Erhaltung von Stabilität und Robustheit von geschlossenen Regelkreisen interessant.

Moritz Chemnitz arbeitet seit 2011 beim Fraunhofer IPK und ist seit 2015 stellvertretender Abteilungsleiter in der Prozessautomatisierung und Robotik im Kompetenzfeld Automatisierungstechnik. Er erhielt 2008 sein Diplom in Technischer Informatik und arbeitete nach seinem Abschluss zunächst als Mitarbeiter der TU-Berlin am Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik. Der thematische Schwerpunkt seiner Arbeit im Feld der Industrie 4.0 liegt in der Entwicklung von Mehrwertdiensten. Dies reicht von der Integration moderner Kommunikationstechnologie in bestehende Anlagen auf Basis von entsprechender Middleware wie OPC UA bis hin zur Entwicklung von Diensten, beispielsweise zur Analyse des Energieverbrauches von Industrierobotern.

10:50 Uhr
Kaffeepause
Kaffeepause
11:10 Uhr
Cognitive Factory - die smarteste Art, Smart Factory zu realisieren
P. Kiradjiev, Industrie 4.0 Chief Architect, IBM Deutschland
Cognitive Factory - die smarteste Art, Smart Factory zu realisieren

Mit der Einführung des Begriffs Cognitive Factory zur Industriemesse in Hannover in April 2016 hat IBM eine natürliche Verbindung zwischen Cognitive als Firmenstrategie und Smart Factory im Kontext von Industrie 4.0. Um die Verwirklichung dieser Vision heute aufzuzeigen, hat das IBM Industrie 4.0 Team im Rahmen des John Deere Projekts eine Cognitive App entwickelt, Watson Maintenance Advisor. Der Vortrag stellt die Charakteristiken von Cognitive Factory dar und zieht Parallelen zur konkreten Realisierung. Neben der live Demo, werden einige interessante Eigenschaften, wie Automatisierung der Training-Pipeline gezeigt.

P. Kiradjiev, Industrie 4.0 Chief Architect, IBM Deutschland

Als Industrie 4.0 Chef Architect bei IBM Plamen Kiradjiev leitet ein Team von Architekten und Spezialisten aus allen Technologiebereichen mit der Mission, die Erfahrung und Schlüsseltechnologie aus Projekten im "IT-Floor" auf den "Shop-Floor" zu übertragen und hiermit IBMs kollektiven Beitrag zu Industrie 4.0 von IT-Seite zu leisten. Mit der Erfahrung aus Hunderten Workshops und Dutzenden Projekten in diesem Bereich und in Zusammenarbeit mit weltweiten Experten hat er ein gemeinsames Verfahren, die Industrie 4.0 Referenzarchitektur sowie das Thema Cognitive Factory geprägt. Plamen repräsentiert IBM im Lenkungsausschuss vom Smart Data Innovation Lab sowie von SmartFactoryKL. Die Erfahrung als Lead Architect von Industrie 4.0 Projekten hat er in mehreren Artikeln und Präsentationen geteilt.

11:45 Uhr
Recht und Haftung in industriellen Cloud-Anwendungen
Dr. T. Thalhofer, Leiter IT, Outsourcing & Datenschutz, Noerr LLP
Recht und Haftung in industriellen Cloud-Anwendungen

„Industrie 4.0 und die Digitalisierung verändern tiefgreifend und mit rasantem Tempo fast alle Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft und täglichem Leben. Teils evolutionär, teils disruptiv verändern digitale Technologien Wertschöpfung und Innovationsprozesse. Das Recht ist hierauf nur teilweise vorbereitet. Der Vortrag zeigt den rechtlichen Rahmen digitaler Technologien und aktuelle Herausforderungen für Wirtschaftsunternehmen, ins-besonder beim Einsatz industrieller Cloud-Technologien auf. Ferner gibt der Referent Hinweise, worauf die Wirtschaft beim Einsatz dieser Technologien aus rechtlicher Sicht unbedingt achten sollte. Besonders brisant sind dabei die Fragen nach dem Recht an Da-ten sowie Haftungsrisiken für Unternehmen und deren Vermeidung beim Einsatz industri-eller Cloud-Technologien.“

Dr. T. Thalhofer, Leiter IT, Outsourcing & Datenschutz, Noerr LLP

Dr. Thomas Thalhofer ist auf Vertragsgestaltung und rechtliche Projektberatung bei komplexen nationalen und internationalen IT- Projekten, insbesondere IT-Outsourcings, sowie auf Unternehmenstransaktionen im Technologiebereich spezialisiert. Weitere Beratungsschwerpunkte sind IT-Prozessführung, Softwarelizenzrecht, Datenschutzrecht, IT-Compliance sowie Telekommunikationsrecht. Neben seiner umfangreichen praktischen Arbeit publiziert Herr Dr. Thalhofer regelmäßig. Er ist Co-Chair des Dispute Resolution Committee der ITechLaw Association, Mit-Vorsitzender des Fachausschuss Outsourching der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik und Mitglied des Deutschen Anwaltvereins (Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie). Weiterhin ist Herr Dr. Thalhofer Dozent für den Fachanwaltslehrgang Informationstechnologie und Dozent an der Universität Passau.

12:20 Uhr
Mittagspause
Mittagspause
13:20 Uhr
Livedemo Mehwertdienste aus der Cloud
Livedemo Mehwertdienste aus der Cloud
14:20 Uhr
KEYNOTE: Cloud-based CAM for highest user benefit
D. Frayssinet, CEO, DP Technology
KEYNOTE: Cloud-based CAM for highest user benefit

Vortrag auf Englisch - CyberCAM: Ein neuartiges revolutionäres Cloud-basiertes Expertensystem zur Lösung der Herausforderungen von Smart Manufacturing bei Industrie 4.0.

Da Systemkomponenten vernetzt werden und miteinander in Echtzeit kommunizieren, entsteht ein neuer Bedarf und Anforderungen aus einer sich ständig wandelnden momentanen Fertigungsrealität. Alles kann und wird passieren: Ein verschlissenes oder beschädigtes Werkzeug, fehlgeschlagene Messungen, sich ändernde Umgebungen…, diese ungeplanten und unvorhersehbaren Ereignisse müssen berücksichtigt werden und in neue, adaptive Prozesse integriert werden, um durch die verändernden Gegebenheiten geleitet zu werden.
In der Vergangenheit war Prozessplanung ein eindeutiger linearer Ansatz, eine feste Voraussetzung für CAM-Programmierung. In der schönen neuen Welt von Industrie 4.0 müssen CAM-Systeme zu CyberCAMs werden – ausgehend von dem griechischen Wort “κυβερνητικός“, was bedeutet „qualifiziert zum Steuern oder Beherrschen“.

D. Frayssinet, CEO, DP Technology

Dan Frayssinet hat bis 1979 Maschinenbau an der INSA in Villeurbanne, Frankreich studiert und ist ebenfalls Mitgründer der International Manufacturing Software Inc. (IMS).
Neben Aktivitäten wie dem Vorsitz in der MaschiningCloud Gmbh, Binary Spaces Software Technology GmbH und der Auton, Italy, ist Dan Frayssinet seit 1982 CEO der DP Technology Corp., USA, welche das high Performance CAM System "ESPRIT" erstellen und vertreiben.

14:55 Uhr
MindSphere – Siemens Cloud for Industry und Machine Tool Analytics
S. Wolf, Marketing Manager & P. Pizzinelli, Business Development Manager, Digital Factory Division, Siemens AG
MindSphere – Siemens Cloud for Industry und Machine Tool Analytics

Die MindSphere - Siemens Cloud for Industry ist eine umfassende, kostengünstige Data-Hosting-Plattform. Sie verbindet Gerätemanagement, einfache Konnektivität, die nötige Datenspeicherung und die zugehörige Infrastruktur: eine in kürzester Zeit einsetzbare virtualisierte Datenverwaltung.
Die Digitalisierung stellt die Werkzeugmaschinenbranche vor neue Herausforderungen: Höhere Produktivität bei gleichbleibend hoher Qualität und Termintreue sowie geringem Wartungs- und Serviceaufwand. Die technische und organisatorische Beherrschung von Produktions-, Instandhaltungs- und Serviceprozessen stehen auch in der Werkzeugmaschinenbranche immer mehr im Fokus. Service stellt nicht länger eine bloße Begleiterscheinung zur besseren Vermarktung der Maschinen dar, sondern bietet einen klaren Wettbewerbsvorteil für den OEM bei seinen Kunden und stärkt die Kundenbindung.

S. Wolf, Marketing Manager & P. Pizzinelli, Business Development Manager, Digital Factory Division, Siemens AG

Sebastian Wolf hat nach seiner Ausbildung an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing als Head of Communications Middle East für die Siemens AG gearbeitet. Nach dem Sektor Infrastruktur & Cities wechselte er als Marketing Manager zu MindSphere.

Pietro Pizzinelli bringt leidenschaftlich gern technische Innovationen in die industrielle Automatisierungsbranche ein, mit dem Schwerpunkt auf Digitalisierung. Seit dem Beginn seiner Karriere bei Siemens hat er am Thema Wertgenerierung aus Industriedaten im Werkzeugmaschinenbau gearbeitet. Seine Erfahrungen in Deutschland und im Ausland haben ihm erlaubt, mehrere Kunden in verschiedenen Ländern zu besuchen, insbesondere Firmen im Automobilbau, in Luft- und Raumfahrt und im Maschinenbau. Steigende Produktivität und Verbesserung der Instandhaltung war ein roter Faden während seiner gesamten Karriere bis zu seiner jetzigen Position als Geschäftsentwickler für die innovative loT-Plattform, die Siemens entwickelt. Er freut sich darauf, die Konferenzteilnehmer zu treffen und mit ihnen zu diskutieren, wie Digitalisierung unserer Industrie hilft, schon länger bestehende Herausforderungen anzugehen und wie neuartige Geschäftsmodelle auf unserem reifen Markt realisiert werden.

15:30 Uhr
Kaffeepause
Kaffeepause
15:50 Uhr
Security für cloudbasierte Steuerungstechnik
A. Borisov, Control technology for production facilities , Robert Bosch GmbH
Security für cloudbasierte Steuerungstechnik

In den vergangenen Jahren ist der Vernetzungsgrad der industriellen Anlagen stark gestiegen. Dabei ist zu erwarten, dass Dienste, die aktuell noch lokal betrieben werden, in Zukunft durch Cloud-basierte Services ersetzt werden. Diese steigende Vernetzung bringt neue Gefahren mit sich. Zum einen können Daten, die ungeschützt über offene Netzwerke übertragen werden, von unbefugten Dritten gelesen und manipuliert werden. Zum anderen kann ein Angreifer über die bereitgestellte Schnittstelle unbemerkt per Fernzugang auf die Anlage zugreifen, den Produkti-onsprozess stören und zu einem dauerhaften Stillstand bringen.
Im Vortrag werden Sicherheitsmechanismen gezeigt, die notwendig sind um grundlegende An-forderungen der IT-Sicherheit zu realisieren: Datenvertraulichkeit, Datenintegrität, Authentifi-zierung und Autorisierung.
Alexander Borisov hat Informatik in Berlin und Berkeley studiert und anschließend bei der Ro-bert Bosch GmbH auf dem Gebiet der Kryptografie und IT-Sicherheit promoviert.

A. Borisov, Control technology for production facilities , Robert Bosch GmbH

tba

16:25 Uhr
Mehrwert durch die ProfiCloud
H.-J. Koch, Leitung Business Unit Control Systems, PHOENIX CONTACT Electronics GmbH
Mehrwert durch die ProfiCloud

Mit dem PROFICLOUD-System wurde zunächst das bewährte Feldbussystem PROFINET in die Cloud gebracht. Die einzigartige Kombination aus bewährtem Automatisierungsstandard und modernster IT-Technologie vereinfacht die weltweite standortübergreifende Kommunikation zwischen Maschinen und Anlagen grundlegend, auch im Umfeld von Industrie 4.0.
Doch PROFICLOUD bietet noch mehr: Sogenannte Cloud-Dienste lassen sich zum Abruf von Daten und auch zur Archivierung nutzen. Mit Hilfe der Cloud-Dienste lassen sich fast alle Informationen, die die Cloud liefert, direkt in die Feldebene kommunizieren. Der Umweg über die anderen Ebenen der Automatisierungspyramide entfällt.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Problemstellung, wie ein Unternehmen, das Hardware produziert und vertreibt, dieses traditionelle Geschäft nun mit dem Angebot von Software-Services synergetisch ergänzt und dabei den Kunden abholt, wo er sich heute befindet.

H.-J. Koch, Leitung Business Unit Control Systems, PHOENIX CONTACT Electronics GmbH

Hans-Jürgen Koch studierte Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn. 1991 begann seine berufliche Tätigkeit bei der Firma Phoenix Contact in Blomberg mit der Entwicklung von elektronischen Geräten für die serielle Feldbusvernetzung in der Automatisierungsindustrie. Seit 2003 ist er Mitarbeiter der Firma Phoenix Contact Electronics und übte hier langjährig leitende Funktionen im Entwicklungsbereich der Sparte Automatisierungstechnik aus. Seit 2012 ist er als Geschäftsbereichsleiter der Business Unit Control Sytems für Steuerungstechnik, Human Machine Interfaces und Industrie PCs verantwortlich. Darüberhinaus ist er seit Juni 2016 Board Member der Business Area „Industry Management & Automation“ von Phoenix Contact, verantwortlich für Innovation, Technologie und Produktion.
Hans-Jürgen Koch ist Mitglied im „Board of Directors“ der FDT-Group und im Vorstand „Elektrische Automation“ des VDMA.

17:00 Uhr
Cloudbasierte Mehrwertdienste für Holzbearbeitungsmaschinen
U. Doll, Leitung Entwicklungsmethoden und -systeme, HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH
Cloudbasierte Mehrwertdienste für Holzbearbeitungsmaschinen

Die Steuerungen moderner Holzbearbeitungsmaschinen beinhalten zunehmend komplexere Funk-tionalitäten beispielsweise zur Bahnplanung oder Kollisionserkennung, die hohe Anforderungen an die Rechenleistung der Steuerungshardware aufweisen. Über den Lebenszyklus der Maschinen werden diese Funktionalitäten typischerweise noch kontinuierlich erweitert und es werden neue Funktionalitäten entwickelt, die zum Auslieferungszeitpunkt noch nicht angedacht waren. Hierzu gehören insbesondere Dienste, die Informationen von verschiedenen Maschinen aggregieren.
Im Rahmen des Verbundprojektes pICASSO wurden exemplarische Funktionalitäten als Mehr-wertdienste in die Cloud ausgelagert, um die Möglichkeiten cloudbasierter Technologien in Bezug auf Performance, Erweiterbarkeit sowie der Nutzung maschinenübergreifender Informationen zu evaluieren.

U. Doll, Leitung Entwicklungsmethoden und -systeme, HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH

Ulrich Doll studierte Maschinenbau an der TU Berlin. Anschließend arbeitete er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Fertigungstechnik am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin und am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK). Seit 2005 ist er in der HOMAG Group als Koordinator für öffentliche Forschungsvorhaben tätig und betreute dabei zahlreiche Forschungsprojekte auf nationaler und europäischer Ebene. Schwerpunkte lagen dabei insbesondere auf den Gebieten Steuerungstechnik, mechatronische Entwicklungsprozesse, Produktpiraterie und derzeit Industrie 4.0.

17:35 Uhr
Diskussion, Ende der Veranstaltung
Diskussion, Ende der Veranstaltung

Teilnehmer


Anschrift


Rechnungsadresse (falls abweichend)


Teilnahme


Wenn Sie für die Veranstaltung eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, erhalten Sie unter dem Stichwort: "Stuttgarter Innovationstage" einen Vorteilspreis bei der Zimmerbuchung im Maritim Hotel Stuttgart.

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